A Midsummer Night's Sex Comedy (Woody Allen, 1982)

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Ich beginne langsam diesen Woody Allen von vorne bis hinten zu lieben. Jeder Film hat etwas Eigenes und Individuelles, wenngleich natürlich auch viele Elemente wiederkehren. Die Liebe und ihre Facetten; die Lust und Leidenschaft; sexuelle Aktivitäten. Ständig kehren diese Topoi wieder, aber sie wiederholen sich nicht. Sie sind in ihrer Varianz stets einzigartig. Auch in diesem kurzen und kurzweiligen Komödienstück. Es erinnert von der Geschichte und Phantastik her unglaublich an Shakespeare und das wird hier ja auch thematisiert. Gleichzeitig ist es natürlich mit filmischen Mitteln erzählt und Shakespeare tritt wieder in den Hintergrund. Die Natur und die Darsteller als Kollektiv stehen im Mittelpunkt. Dabei bedient sich Woody Allen keinen detaillierten Aufnahmen, sondern verbleibt in vielen Großaufnahmen, in einem märchenhaften Gestus stecken. Und diese Märchenhaftigkeit versinnbildlicht auch jede Einstellung, jede Szene. Nicht nur deshalb weil Allens Erfindungen so märchenhaft scheinen, sondern weil auch die Geschichte von Träumen und dem Träumen durchzogen ist.

Quellen und Verweise: 

A Midsummer Night's Sex Comedy, Regie: Woody Allen, DVD-Video, Wien-Dresden: Zug 28.10.2011.

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